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Review "Inhumanity from inside" by Gigs 4 You

Man darf ruhig zugegeben, dass wir hinsichtlich der Qualitäten des grunzenden Frontmanns beeindruckt waren. Locker stochert der Herr am Grunde seines Gaumens herum, was dann schon annähernd in der Liga von Asylum oder mit ein bisschen Fantasie Sfu spielt. (Dass der Frontherr den Mr Barnes schon ein wenig mag, wird im laufe der Platte nicht undeutlich, aber Eigenständigkeit tut gut !!) Trotzdem darf man sich gleich mal was drauf einbilden. Auch ansonsten hat Dead Alone mit dem Erstlingswerk schon mal das Terrain abgesteckt, auch wenn es nach oben noch Platz zum ausweichen gibt.

Bösartig klingt das Dead Alone`sche Gebräu schon mal, auch an Gitarre und Drum findet man auf den ersten Blick nichts, woran man etwas auszusetzen haben könnte. Die Riffs zeugen von einer glücklichen Hand beim Songwriting und der Herr hinter dem Drum umknüppelt gekonnt auch schwierig zu manövrierende Stellen des Songkonstruktes. Ein kleine Überraschung birgt „Deathwish“ mit weiblicher Unterstützung an den Vocals, was sich durchaus nicht verkehrt macht.

Wo noch ein bisschen gearbeitet werden kann, ist die Eingängigkeit der Songs, der Groove-Charakter, sowie die Abwechslung. Bis dato kann zwar prima moshen, aber es geht definitiv noch besser. Das geht es aber immer und insofern, ist der Silberling für eine Combo in diesem Stadium mehr als überdurchschnittlich !!!


5 von 8 Punkten



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